Dressur ist immer Voraussetzung
![]() Die Dressur und dressurliche Ausbidlung ist Voraussetzung für alle pferdesportlichen Aktivitäten: Sie es für den Freizeitreiter, der sein Pferd im Gelände beherrschen sollte, sie es für den Springreiter, dessen Pferd durchgymnastiziert sein und auf die Hilfen des Reiters reagieren soll. Das Dressurreiten stellt somit die Basis dar und muß von jedem bis zu einem gewissen Grad erlernt werden. Ziel ist immer ein durchlässiges, rittiges Pferd, das gehorsam auf die vom Reiter eingesetzten Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen reagiert. Grundlage der Dressurausbildung stellt die Skala der Ausbildung dar. Darunter versteht man:
Takt, Losgelassenheit und Anlehnung bilden die Gewöhnungsphase. In diesem Abschnitt der Arbeit soll sich das Pferd an den Reiter und die Hilfen gewöhnen. In der täglichen Arbeit dient diese Phase zum Warmreiten des Pferdes. Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung und Geraderichtung dienen zur Entwicklung der Schubkraft. In dieser Phase soll das Pferd vermehrt mit der Hinterhand arbeiten und fleißig an das Gebiss heran ziehen. Dieser Abschnitt der Arbeit dient dazu das Pferd vielseitig zu gymnastizieren und so gesund und flexibel zu erhalten. Schwung, Geraderichtung und Versammlung zielen auf die Entwicklung der Tragkraft. Das Pferd soll mit der Hinterhand vermehrt Gewicht aufnehmen. Nur dadurch lassen sich wirkliche Versammlung und Aufrichtung erreichen. Beides sind Voraussetzungen, um in der Dressur höhere Ziele zu erreichen. Schon ab der Klasse L muss das Pferd im Dressurviereck versammelte Gänge zeigen. |
Dressurunterricht
![]() Basisreitunterricht unterrichtet bei uns Andrea Diekotto. Dressurunterricht für Fortgeschrittenere wird bei uns erteilt durch Michael Settertobulte und Pia Piotrowski, die beide auf höchstem Dressurniveau Kl. S reiten bzw. geritten haben. |
Dressurprüfungen auf dem Turnier
![]() Lena Kleinschmidt Dressurprüfungen: Es werden alle Lektionen der in der Ausschreibung festgelegten Aufgabe gemäß Aufgabenheft Reiten verlangt und bewertet. Beurteilt werden die Leistungen von Teilnehmer und Pferd, ausgedrückt in einer Wertnote. Maßgebend sind der Ausbildungsgrad des Pferdes sowie Sitz, Hilfengebung, Gefühl und Einwirkung des Teilnehmers. In einer Dressurreiter-LP werden Sitz, Hilfengebung, Gefühl und Einwirkung des Teilnehmers sowie die Korrektheit der Hufschlagfiguren und Lektionen beurteilt und münden in einer Wertnote zwischen 0 und 10. Ein Verreiten (z.B. falscher Weg eingeschlagen, Lektion ausgelassen oder in falscher Gangart geritten) bei vorgegebner Aufgabe führt zu 0,2 Punkten (gemeinsames Richten) oder 2 Punkten (getrenntes Richten) Abzug, beim zweiten Verreiten werden 0,4 bzw. 4 Punkte abgezogen und das dritte Verreiten führt zum Ausschluß. |



